Nach 9 Stunden Flug mit einer Boing 747 landen wir in Havanna. |
Unser Hotel, ein Kolonialgebäude aus dem 18. Jahrhundert, liegt mitten in der Altstadt "Vieja" und ... |
... so kann unsere Zeitreise mit einem kleinen Bummel in die Umgebung starten. Restaurant El Patio am Plaza de la Catedral, Havanna. |
Wir setzen unseren Stadtbummel für 3 Stunden mit einem Oldtimer fort. |
Taxen gibt es einige in Havanna, kleine gelbe "Moderne" und große fahrtüchtige Altertümer. |
Vorbei geht es am Castillo de los Tres Reyes Santos Magos del Morro (Bj. 1589-1630) und weiter ... |
... entlang des Atlantiks auf dem "Malecon". |
Vom Plaza de la Revolucion werfen wir einen Blick auf Ernesto Che Guevara und ... |
... den Nationalhelden Jose Marti. |
So viel Politik verlangt nach einer Abwechslung. Unser Chauffeur lotst uns zu einer Rumfabrik mitten in der Stadt, wo wir eine kostenlose Führung erhalten. |
3 Stunden Oldtimer-Tour sind vorbei und wir lassen uns bei einer der ältesten Zigarrenfabriken Kubas absetzen. Trocknung, Sortierung, Rollen und Verpackung unter einem Dach. |
Nicht jedes Viertel von Havanna ist so gut saniert wie die Altstadt Vieja. Centro Habana hat aber auch seinen ganz besonderen, wenn auch morbiden, Charme. |
Einst schöne Villa. |
Standfester Balkon. |
Jünger als die Revolution von 1959. |
Älter als die Revolution von 1959. |
Lkw-Oldtimer. |
Verkostung 7 Jahre alten Rums im Museo Fundacion Destilera Havana Club, nachdem einem die Zuckerrohrernte und deren Verarbeitung zu Rum anschaulich mit der Modellbahn erläutert wurde. |
Für unsere Weiterreise durch Kuba war dieser Ort von entscheidender Bedeutung: Das Capitolio National. |
In der Mitte des Capitolio ist ein 24-karätiger Diamand im Boden eingelassen, von dem alle Strassenentfernungen kubanischer Autobahnen gemessen werden. Wenn man Glück hat, sind diese auch auf den Autopistas ausgeschildert. |
Und mit der Suche nach der Autobahn Richtung Pinar del Rio ging unsere Rundreise los. Traktor nahe Las Terrazas, Sierra del Rosario. |
Nach nur 43 km Autopista erreichen wir die Ökoforst-Gemeinde Las Terrazas (1971) und ... |
... besichtigen in der Sierra del Rosario eine ehemals koloniale Kaffeeplantage. |
Ankunft im Valle de Vinales. 189 km von Havanna entfernt. |
Valle de Vinales. |
Vom fideltreuen Dorf Vinales starten wir am nächsten Morgen in einer kleinen Gruppe eine ... |
... geführte Wanderung durchs Tal des weltbesten Tabaks und der Mogotes (Kalksteinfelsen). |
Ackerbau im Valle de Vinales. |
Die Tabakblätter werden direkt auf dem Feld auf Holzstangen gepackt, die dann zum Trocknen in große Scheunen gebracht werden. |
Während uns ein Tabakfarmer das Rollen einer Zigarre zeigt, werden auf dem Herd Kaffeebohnen geröstet. |
Nachmittags tun wir es dann den grossen Reisegruppen gleich und bestaunen die Geschichte der Evolution (Mural de la Prehistoria), wie von Fidel Castro 1961 in Auftrag gegeben. |
Der nächste Tag führt uns über den Autobahnring von Havanna 443 km nach Cienfuegos. "... wir können sagen, dass Cienfuegos ein Beispiel ist für das, was wir erreichen können ..." |
Unser Hotel liegt ausserhalb und am nächsten Tag wollen wir auf kurzem Wege in die Stadt. Aber es wird hier nicht jeder durchgelassen. |
Am Ende der Strasse heisst es: Willkommen im real existierenden Sozialismus! Mit einem Boot setzen wir über ... |
... zum Castillo de Jagua. |
Und auch dieses wird schwer bewacht. |
Das Zentrum von Cienfuegos haben wir dann natürlich auf der normalen Hauptstrasse ganz einfach erreicht. Am Parque Jose Marti liegt ... |
... das Teatro Tomas Terry. |
Teatro Tomas Terry. |
Im Stadtteil Punta Gorda der Palacio de Valle. |
Am nächsten Tag können wir im Jardin Botanico de Cienfuegos diesen Kolibri beobachten. |
Es ist das Ende der Trockenzeit und die Fahrt geht 81 km entlang der Sierra del Escambray nach ... |
... Trinidad de Cuba. |
Ehemals Kirche und Kloster, heute Museo le la Lucha contra Bandidos, nahe des Plaza Mayor. |
Trinidad - Kolonialstadt der niedrigen Häuser mit vergitterten Fenstern und in 4 Farben: amarillo, verde, azul und rosado. |
Oldtimer in Trinidad de Cuba. |
Oldtimer in Trinidad de Cuba. |
19:30 - Puesta del Sol, in der Nähe unserer Casa particular (privat betriebene Pension mit Frühstück und Abendessen). |
Fisch gefangen. |
Red Snapper. |
Am frühen Morgen parken wir gegenüber der Feuerwehr. Hinter deren Gebäude raucht es schon stark, ... |
... aber niemand rückt aus. |
Im Zugdepot Trinidad wird Lok1432 bereitgestellt ... |
... für eine Fahrt ins Valle de los Ingenios / Tal der Zuckerrohrmühlen. |
Wir haben mit unserem Mietwagen den Zug überholt und beobachten vom ehemaligen Turm zur Sklaven-Beaufsichtigung ... |
... dessen Ankunft in Manaca Iznaga. |
Endstation war dann aber erst in Guachinango, einer alten Hacienda. Das warten aufs Mittagessen verkürzt eine lokale Band. |
Von Trinidad geht heute ein Ausflug in die Sierra del Escambray ... |
... |
... in den Nationalpark Topes de Collantes. |
Wir wandern durch Flora ... |
... und Fauna. |
Aber der Weg ist nicht allein das Ziel, sondern ein erfrischendes Bad im Piscina natura mit Wasserfall Salto del Caburni. |
254 km weiter nach Camagüey, vorbei an Rindern, Rindern, Rindern und ... |
Parolen, Parolen und Parolen. |
Camagüey. |
Wunderbare Bauten in der Altstadt, aussen ... |
... wie innen. |
Chevrolet Oldtimer vor dem La Gran Antilla, Camagüey. |
Eine Stadt mit so vielen Kirchen braucht auch einen Friedhof. Für uns allerdings der erste Friedhof auf der Welt, für den man auf einer Verwaltungsstelle eine Eintrittskarte zu lösen hatte. |
Auf den Wochenmarkt durfte man kostenlos. |
210 km trennen Camagüey von Bayamo. Parque Cespedes / Plaza de la Revolution. |
Parque Cespedes / Plaza de la Revolution - sehr geruhsam. |
Auf dem samstagabendlichen Strassenfest in Bayamo gab es in einem Lokal leckeres Spanferkel. Den Abend darauf konnte man uns dort aber nur kalte Pasta anbieten - so kann Kuba eben auch sein. |
Einen Autoausflug mit dem Ziel Sierra Maestra haben wir aufgrund langsamen Vorwärtskommens (zu viele Schlaglöcher) mitten in der "Zafra" - Zuckerrohrernte - beendet. |
Nahe Bartolome Maso konnten wir die weitere Zuckerrohrverarbeitung in einer Fabrik beobachten. |
Zuckerrohr Ab- und Umladestation. |
Dampflok in der Zuckerrohrfabrik. |
Von Christoph Kolumbus 1492 auf Porto Santo getauft und 1511 von Diego de Velazquez als erste Siedlung auf kubanischem Boden gegründet - Baracoa. |
Baracoa. 351 km von Bayamo entfernt, vorbei an Guantanamo. |
Baracoa - Parque Independencia. |
Baracoa - Hotel La Rusa. In Zimmer 203 übernachtete 1960 der Che. |
Auch das ist Baracoa - Plattenbau. |
Aufstieg zum El Castillo. Hier gibt es die beste Pina Colada auf Kuba bei prima Aussicht. |
Für Pina Colada braucht man Kokosnüsse. |
Diese gibt es im Parque Nacional Alejandro de Humboldt. |
Eine geführte Wanderung bringt uns an Plantagen ... |
... und Tieren mit 4 Beinen, ... |
... sowie Tieren mit 1000 Beinen vorbei. |
Nach 8 Stunden Tour, Entspannung am Playa Maguana. |
Über die Küstenstrasse bei Guantanamo unsere letzte Etappe, 234 km nach Santiago de Cuba. |
Rechtzeitig zum 18:15 Uhr Salut kommen wir im El Castillo del Morro San Pedro de la Roca (nahe Santiago) an. |
Laden ... |
... und fertig. |
Santiago de Cuba. |
ÖPNV - Öffentlicher Personennahverkehr. |
Wir entspannen in der Bar des Casa Granda am Parque Cespedes, wo ... |
... eine Combo im Schatten gerne für alle Vorbeikommenden spielt. Das ist Kuba. |
Zurück per Inlandsflug in Havanna darf man im Stadtteil Vedado den Speiseeispalast Coppelia nicht verpassen. Heute gab es die drei Sorten Schoko, Vanille und Caramel. |
Auch die Aussicht aus dem Edificio Focsa mit der Bar La Torre im 36. Stock sollte man nicht verpassen. |
Geniessen Sie den Blick auf Havanna und das Hotel Nacional. |
Für eine Hochzeitsfeier fährt man hier schon mal mit einem Desoto 1955 vor. |
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